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Laufbericht zum Triathlon von Tobias Thielmann

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15 Km        
Platz Gesamt Name Zeit Netto Platz AK AK
28 Nauy, Siegfried 1:06:23 5 M 30

Bewertung: 4 / 5

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In wunderbares Licht getaucht war frühmorgens zur Startzeit der Müggelsee, von den Berlinern auch liebevoll "Berliner Badewanne" genannt. Etwas mehr als 1330 Starter und Starterinnen waren vor Ort, um am Südufer in Höhe des "Hotels am Müggelsee" pünktlich um 10 Uhr den Startschuss abzuwarten. Lediglich Thomas hatte sich wegen eines Trainings-rückstandes auf 10 km umgemeldet. Wie auch bei allen zehn zuvor durchgeführten Veranstaltungen wurde im Uhrzeiger-sinn gelaufen, soll heißen, nach etwa 5 bis 6 km Laufstrecke über befestigte Wald- und Radwege, erreichten die Halbmarathonis  - aus Unnaer Sicht waren das Annette Schmidt, Tatjana Schäfer, Michaela Wrobel und Franz-J. Wiemann - den Tunnel in Friedrichshagen: Man musste etwa 30 Treppenstufen hinab laufen, dann ca. 160 m stramm unter dem Fluss Dahme herlaufen, um wiederum 30 Stufen treppauf zu laufen. Noch kurz vor dem Tunnel hatten wir die erste Wasserstelle erreicht. Das war's zunächst mit Wald, denn ab da ging es kilometerlang auf dem Bürgersteig der Straße  Müggelseedamm folgend weiter gen Südosten, immer den langsam wärmer werdenden Sonnenstrahlen entgegen.

Zusammen mit Michaela trabte ich zwischen etwa Kilometer 10 und 12  - immer auf Ruf- bzw. Sichtweite -  bis mitten in den Ort Rahnsdorf hinein. Wir liefen ein annähernd gleiches Tempo-Niveau von etwas unter 6 min/km. Ab dem Ortsteil Wilhelmshagen, wo sich zum ersten Mal überhaupt eine dünne Zuschauerkulisse bemerkbar machte und Beifall spendete, knickte die Laufstrecke nach Süden ab. Plötzlich gab  Michaela Gas. Durch den Ortsteil Hessenwinkel laufend, knickte die Strecke in einer plötzlichen, scharfen Rechtskurve nochmals ab in den bunten Herbstwald hinein. Wir waren  - inzwischen bei Kilometer 13 bis 14 angelangt - auf dem Weg zum Südufer des Sees, um den nach Richtung Nordwest ausgerichteten Uferweg zu erreichen. Es folgten Eindrücke eines idyllischen Naherholungsgebiets mit Restaurants, Parkanlagen, Villenviertel und zahlreichen Bootsanlegestellen. Aber auch die Laufstrecke wurde kurvenreicher, war von verschiedenen Pflasteruntergründen markiert und zeigte häufiger sandige Partien. Na ja, dachte ich mir, wir sind hier ja auch in der Brandenburger Mark und nicht auf dem Ku-Damm.

Bei Kilometer 16 etwa dann plötzlich eine sauberst gefegte nagelneue Radfahrer-Route, frisch geteert, schnurstracks geradeaus. Dennoch war an schneller laufen nicht zu denken. Auslaufende Hügel der Müggelberge machten sich kilometerlang bemerkbar. Und noch ehe ich persönlich das Seeufer wieder erreicht hatte, etwa 2 1/2 Kilometer vor dem Ziel, wurde auch die Strecke plötzlich sandiger, holpriger und  - für müde Muskeln (!) -  natürlich gewöhnungsbedürftiger. Wer "schleicht" sich denn da so ganz plötzlich von hinten an? Richtig, Tatjana und Annette pirschten sich ganz langsam heran, fanden noch aufmunternde Worte für mich ... und liefen alsbald munter vor mir her, immer auf Sichtweite. Sie hatten sich beide wohl eine neue Bestzeit ausgerechnet, die sie dann doch nur um wenige Sekunden verpassten: in Köln waren sie im Oktober 2017 ebenfalls eine Zeit von gut 2 Stunden und 12 1/2 Minuten gebraucht. Alle vier gelangten in Minutenabständen wohlbehalten ins Ziel, Thomas, der den 10-er bestritten hatte, natürlich zwischenzeitlich schon frisch geduscht. Man genoss die herbstliche Luft und die im Ziel angebotenen Getränke. Vor der Küchenausgabe des Hotels hatte sich inzwischen eine lange Schlange gebildet, denn die 500 bis 600 kostenlos angebotenen Passta-Portionen wollte sich so niemand entgehen lassen. Französisch-, Polnisch- und Englisch-Klänge vermischten sich: Berlin hat schließlich Flair. Wie schön war es doch, dass man dem Spruch gefolgt ist: "Berlin ist immer eine Reise wert".

--> Schade für all die, die zu Hause geblieben sind, dachten wir uns abends beim gemeinsamen Essen im griechischen              Lokal.

                                                                    Franz W.

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Platz Gesamt Name Zeit swim 1500m Zeit Rad 40Km Zeit Run 10Km Zeit Gesamt Platz AK AK
49 Theil, Michael 0:34:20 1:17:20 0:46:11 2:37:50 6 M 50
56 Lingstaedt, Rolf 0:28:26 1:17:23 0:57:22 2:43:10 3 M 60
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SALOMON Zugspitz Ultratrail 2017

Auch im Juni 2017 verwandelten sich die Orte Grainau, Ehrwald, Leutasch-Weidach, Mittenwald und Garmisch-Partenkirchen wieder in ein Trailrun-Paradies. Für rund 2400 Sportler und Sportlerinnen aus 48 Nationen waren die Orte rund um die Zugspitze für ein Wochenende ein großartiges Zuhause. Denn vom 16. bis 18. Juni 2017 stand alles im Zeichen der siebten Auflage des SALOMON Zugspitz Ultratrail.

Auch Ingmar Uhrich und Uwe Rüping gingen bei diesem außergewöhnlichen Trailrun-Event an den Start.
Für Ingmar Uhrich war es bereits die 4te Teilnahme für Uwe Rüping war es die 1te Teilnahme am SALOMON Zugspitz Ultratrail.

101,5 Kilometer und 5.412 Höhenmeter legte Ingmar Uhrich auf der Ultra-Distanz zurück. 63,3 Kilometer und 3.285 Höhenmeter legte Uwe Rüping auf der Supertrail-Distanz zurück. Die landschaftlich reizvolle, zum Teil neue Streckenführung rund um die Zugspitze durch das Wettersteingebirge auf fantastischen Trails und vor einer atemberaubenden Kulisse entschädigte die Bergläufer für so manche Anstrengungen und die schwierigen Sichtverhältnisse in der Nacht im Schlussteil des Laufs.

Um das benötigte Equipment in der Praxis zu testen, nahmen beide im Vorfeld an verschiedenen Wettkämpfen teil. Denn beim SALOMON Zugspitz Ultratrail verpflichteten sich die Teilnehmer neben einem Laufrucksack auch eine gewisse Ausrüstung mitnehmen, um die eigene Sicherheit weiter zu erhöhen. Mit eben dieser doch recht umfangreichen und somit auch „gewichtigen“ Ausrüstung kam Uwe Rüping als 181. Gesamt und 24. in der Altersklasse nach 11:03:34 Std. ins Ziel.

Dazu zählten neben Rettungsdecke und Erste-Hilfe-Set auch ausreichend Flüssigkeit, warme und regendichte Bekleidung, ein Mobiltelefon sowie eine Stirnlampe, da das Gros der Teilnehmer das Ziel in Grainau erst nach Einbruch der Dämmerung erreichte.

Ingmar Uhrich hatte geschätzt, dass er rund 21-23 Stunden benötigen werde, aber das weiß man bei solch einem langen Rennen vorher ja nie so genau. Deshalb bin ich mit meiner Leistung und meiner Zeit von 22:22:11 Std. zufrieden" das bedeutete den 242. Platz Gesamt und 40. in der Altersklasse.

Bewertung: 5 / 5

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„Über den Obsen hopsen“ in Nordkirchen

 

Mit 7 Leuten angereist, und sechs konnten sich, ihrem derzeitigen Leistungsvermögen entsprechend, mehr als zufriedenstellend platzieren (s. Ergebnisse). Der als Vorbereitungslauf für Marathonis angepriesene Halbmarathon in Nordkirchen gilt als sehr geeignete Basis für weitere Läufe im Bereich jenseits dieser Distanz, die alle anschließend noch im Herbst stattfinden. Ursprünglich hatte der FC Nordkirchen diese Idee erstmalig vor acht Jahren geäußert, als man nämlich feststellte, dass für den Münster-Marathon, immer Anfang September angesetzt, im weiten Umfeld kein Wettkampf auf HM-Distanz stattfand. Im Allgemeinen wird diese Distanz, da man im Juli und August immer mit hochsommerlichen Temperaturen rechnen muss, auch von Läufern gerne gemieden. Nun gut: Damals wählte man  - aller "Theorie" zum Trotz - für die erste Durchführung einen Termin „nur“ 2 Wochen vor dem Münster-Marathon. Unter Eingeweihten gilt das noch als durchaus ernst zu nehmende Veranstaltung für jeden, der anschließend einen Marathon absolvieren möchte. Jedoch kam schon bald Kritik auf, dass 2 Wochen doch zu nahe am Wettkampf lägen. Inzwischen sind daraus - in schöner Regelmäßigkeit - 4 Wochen Zeitdifferenz geworden. Und von Jahr zu Jahr kriegte der Lauf mehr Zuspruch. Hinzu kommt noch, dass man beim Abendstart um 18 Uhr schon mit mehr abendlicher Kühle rechnen kann. Und so war es auch in diesem Jahr.

Nun gut: Was aber zeichnet diese Strecke so aus, dass dieser Wettkampf als geeignet erscheint? Nicht nur klassische Marathon-Trainingspläne weisen einen HM noch zwei bis drei Wochen vor Ultimo als sehr sinnvoll an. In Nordkirchen sind es die zwei identischen Runden á 10 km, die zu durchlaufen sind. Der letzte Kilometer führt dann aus dem Schlosspark heraus ins LA-Stadion des FC Nordkirchen. Gestartet wird immer an der großen Freitreppe vor der spektakulären Anlage des Wasserschlosses Nordkirchen. Da kommt schon mal eine besondere Atmosphäre auf. Abgesehen von ein paar hundert Metern unebenem Gelände - teils mit Kopfsteinpflaster und Schotterweg im Schlosspark - und einem wirklich (sehr) leichten Anstieg kurz vorm Erreichen des Parks (etwa zwischen Kilometer 7 bis 8 bzw. 17 bis 18), kommt die Strecke an bei Läufern, die die Ruhe beim Laufen suchen. Denn es ist ein wirklich schöner Landschaftslauf auf einem Rundkurs zwischen dem Schlossgelände, Südkirchen und der Bauernschaft Obsen, die dem Lauf ihren Namen gibt. Von vielen Anwohnern, die dort ihre Getränkestände bzw. auch privaten Bierstände(!) aufgebaut haben, wird man in schöner Regelmäßigkeit angefeuert. Ansonsten herrscht Ruhe pur!

Der Einlauf ins Stadion auf Tartanbahn wird schon seit Jahren vom Sprecher Joachim Heringhaus (RunnersPoint) kommentiert. Inzwischen ist frühe Abendstimmung, wenn bei zünftigem Bierstand und dem Verzehr einer Bratwurst die Siegerehrung durchgeführt wird. Man muss aber nicht so lange warten. Wer es eilig hat nach Hause zu kommen: Der Urkundendruck erfolgt auch schon Minuten nach dem Einlauf. Dennoch ist es schön, bei brennenden Fackeln, die den Einlauf und die Stadion-Umrundung markieren, ein wenig zu verweilen, um sich mit anderen Läufern zu unterhalten.

Das Münsterland kann so schön sein!

Franz

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Ein schöner Tag, im wahrsten Sinne des Wortes, war unsere Beteiligung beim 15. Sterntalerlauf in Herdecke. Nicht nur des Wetters wegen muss das mal festgehalten werden. Auch der Geldsegen, den die mehr als 800 Teilnehmer, Kinderläufe inbegriffen, eingespült haben, wird sich sehen lassen können. Mit 24 Teilnehmern waren wir eine zwar recht auffällige Gruppe mit lustigen Szenen beim Zieleinlauf. Aber wer Erster, Zweiter oder Dritter wurde zählt ja bei dieser Veranstaltung gar nicht. Wichtig ist der Spendenzweck. Und so genossen wir denn die schöne Landschaft, "fluchten" vielleicht auch über den ein oder anderen anstrengenden Anstieg: immerhin waren auf 9 km mehr als 150 Höhenmeter zu überwinden. Tut mir nur um den armen Rolf Stüwe und, vielleicht auch, Andi Klobes leid: die sind schließlich zum ersten Mal im Lauf-Teamhemd angetreten. Und dann gleich solch eine Strapaze,.

Tröstet euch: es geht auch anders , und  viiiiiiieeel angenehmer.

 

Bis dann

Franz W.

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In Fröndenberg ist es immer wieder schön zu laufen. Nun gut, das Wetter spielte bei der Austragung des 40. Ruhrtallaufes zwar nicht so richtig mit. Es war schlicht zu kalt - ganz im Gegensatz zum Vorjahr mit seinen frühsommerlichen Temperaturen. Dennoch schnitten wir mit den 21 angetretenen Aktiven glänzend ab: Es gab 7 Erstplatzierungen, 6 neue persönliche Bestleistungen und gleich drei neue Vereinsrekorde. Wann hat es das in der Dichte schon einmal gegeben?

Erstmalig trat ein zur Altersklasse M75 gehöriger Läufer in unseren blau-weißen Farben an. Und es ist Uwe Breer zu gönnen, dass er sich mit den gestoppten 30:30 min gleich in der "ewigen" Bestenliste, sprich Vereinsrekorde verewigen konnte. Lukas Eckhoff verbesserte Sebastian Kluges Leistung über 5 km - gerade mal etwas mehr ein Jahr alt - gleich um 20 Sekunden. Und Anita Basilowski konnte den bisherigen Vereinsrekord der AK W60 auch über 5 km um satte 20 sec verbessern. Herzlichen Glückwunsch!

Ihr seht, es lohnt sich also in Fröndenberg anzutreten. Ganz vorn natürlich verdient Arlindos neue persönliche Bestleistung über 10 km alle Achtung. Und auch aus Anjas Läufergruppe gibt es Positives zu melden: Markus Kaes, Michaela Wrobel und Dieter Meckfessel konnten sich ebenfalls auf der 10km-Strecke deutlich steigern. Auch hier: Herzlichen Glückwunsch.

Die Hellwegserie hat es eben in sich. Man kann das gar nicht genug betonen. Zudem waren wir mit unseren 21 Läufern und Läuferinnen auch wieder optisch sehr stark vertreten.
Nahezu jeder Anwesende wurde zur Siegerehrung aufgerufen. Etwas augenzwinkernd muss man sich allerdings eingestehen: bei den "kleinen" Läufen sahnen wir immer besonders gut ab. Aber die anderen hätten ja auch antreten können, oder?

Franz W.

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Was für ein windiger Tag!

Für’s Wetter kann ja keiner etwas. Und dennoch: Wer durchhalten will, muss halt „leiden“. Aber mal Spaß beiseite.
Das war ja gleich zu Beginn des Jahres, und das beim 1. Lauf der Hellwegserie 2015, erneut ein gelungener
Auftakt fürs Lauf Team. In Bönen wurde der 30. Lauf „Rund um Flierich“ gestartet, und damit auch gleich zum letzten
Mal auf der vertrauten Strecke. Mehrere Male waren unsere Sportler/innen auf dem Siegertreppchen vertreten, nämlich
durch Anita Basilowski (2. Platz W60), Angelika Friedemann (3. Platz W60), Volker Greis (1. Platz M45),
Arlindo Coimbra (1. Platz M40), Lukas Eckhoff (2. Platz MHK) und durch Uli Jauer (2. Platz M55). Und zudem gingen
wir mit 27 vorangemeldeten Teilnehmern - am Ende waren es dann gar 30(!) - als stärkste Vereinsgruppe durch.
Ist doch schon mal ein toller Erfolg. Jedoch schon vor dem Start hieß es, „Der Wind kostet allein schon 2 Minuten!“ –
Und so traf es für die meisten auch ein. Schade, so kam zum Beispiel Arlindo um eine neue Bestzeit herum,
denn aus 40:22 min, die für ihn gestoppt wurden, hätten auch mal eben 38:22 werden können. Das wird schon noch,
Arlindo! Das Jahr ist noch jung!

Neue Auftritte warten auf uns, als nächstes wohl sicher in Hamm. Die Hammer Serie mit ihren 3 Läufen beginnt schon
in 14 Tagen. Der 10-er Wettkampf wird am 25. Januar gestartet. Nichts wie anmelden! Man kann nur Mut dazu machen,
denn wer alle drei Läufe hinter sich gebracht hat, weiß endgültig, wie gut das Jahr für ihn/sie werden wird und
wo er/sie leistungsmäßig steht. Hand aufs Herz: Da ist was dran.